Open Innovation Sommerzirkel 2014 – Teil 5: Stärken-orientiertes Führen und Respekt als Erfolgskriterien

Open Innovation Sommerzirkel 2014 – Teil 5: Stärken-orientiertes Führen und Respekt als Erfolgskriterien

Über Zukunftskultur in Unternehmen informierte uns Birgit Heinermann von conpega leadership consulting. In ihrer Beratungstätigkeit erlebt sie immer wieder, dass Unternehmen in ihren Prozessen und Produkten state-of-the-art sind und innovative Geschäftsfelder sowie neue Regionen entwickeln, aber der Entwicklung der eigenen Führungs- und Unternehmenskultur zu wenig Beachtung schenken.

Ihr großes Thema heißt deshalb ‚Leading Innovation‘. Als Personalberaterin mit dem Fokus auf Innovationsmanagement legt sie ihren Schwerpunkt darauf, die richtigen Leute in den Innovationsprozess zu integrieren, bestehendes Potential zu nutzen und zusammen zu bringen sowie Skills zu entwickeln, die man benötigt, um Innovationen im Unternehmen erfolgreich voranzubringen. Auch wenn ‚jeder‘ innovativ ist und Innovationen per se ‚sexy‘ sind, entstehen keine Selbstläufer – leider ganz das Gegenteil. Innovationen bedeuten Veränderungen und diese führen – auch in innovativen Unternehmen – sehr häufig zu Blockaden.

Beim OISZ 2014 legte Birgit Heinermann ihr Augenmerk auf die Attraktivität von Unternehmen: Was muss ich als Unternehmen – unabhängig von der Größe – tun, um Mitarbeiter mit Potential für das Unternehmen zu gewinnen und diese zu halten? Die Attraktivität der Arbeitgeber spielt eine bedeutende Rolle, gerade bei der Generation Y, die anders denkt und andere Erwartungen an die Unternehmen und damit an die Führungskräfte hat. Mitarbeiter mit Potential werden immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor im Unternehmen.

Das Potential wecken
Birgit Heinermann führte uns durch die individuellen Anforderungen der verschiedenen Gruppen im Arbeitsprozess: Die Absolventen, Mitarbeiter mit erster Berufserfahrung, die Gruppe der 35-45 Jährigen, Frauen und Mütter, die Gruppe der 45-55 Jährigen sowie die Gruppe 55+. Gerade in der letzten Gruppe zeigte sie, dass ein Riesenpotential besteht, wenn diese Mitarbeiter durch eine wertschätzende Führung wieder integriert bzw. reaktiviert werden können.

Ihre vier goldenen Regeln einer Arbeitskultur, die sicherstellt, dass Mitarbeiter aller Gruppen dem Unternehmen ihr volles Potential zur Verfügung stellen:
• Vertrauen schenken durch geringe Kontrollen und eine kluge Fehlerkultur
• Sicherheit bieten
• Wertschätzung zeigen
• Eine Führungskultur implementieren, die Stärken stärkt und weg geht davon, die Defizite anzuprangern

Gerade die Motivation der Gruppe 55+ entwickelte sich zum stark diskutierten Thema, das die Teilnehmer des OISZ 2014 mit vielen eigenen Beispielen anreicherten: Bewährt hat es sich, die Nachfolge ca. zwei bis drei Jahre vor dem Austritt aus der Firma zu regeln, Respekt zu zeigen und Anerkennung und vor allem Klarheit zu vermitteln, damit die Mitarbeiter immer wissen: Was wird von mir erwartet?

Erfüllt wurden vor allem die Erwartungen der Teilnehmer des OISZ:
Think big! – Unkonventionelle Lösungsansätze finden – Neue Kontakte knüpfen –Neue Lebenskraft auftanken – Von anderen Branchen lernen – „Spirit“ zum Querdenken mitnehmen – Blick über den eigenen Tellerrand – Den Kopf frei bekommen

Alles das wünschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Beginn des OISZ 2014, und alle Erwartungen wurden erfüllt. Das Konzept des OISZ hat sich wieder einmal bestens bewährt.
Ein Konzept, das wir für Unternehmen auch an individuelle Innovationsbedürfnisse anpassen: Sie möchten mit Ihrem F&E-Team kommen und ordentlich rumspinnen? Mit der ganzen Firma? Mit allen Mitarbeitern sowie – ganz Co-Creation – mit Kunden und Lieferanten? Sie möchten Produkte, Geräte mitbringen? All das ist möglich und vieles mehr. Die Location Freiheit bietet unendliche Ressourcen in den unterschiedlichsten Bereichen. Unser Netzwerk an Spezialisten bietet Ihnen inspirierende Keynotes, kompetente Moderation, umfassende Kreativtechniken, besondere Innovationssoftware, aktuelles Fachwissen und das Gewusst-wie man einen solchen Event zum Erfolg machen kann.

Sie möchten einen eigenen Open Innovation Zirkel durchführen? Oder einen mit einem Partner-Ökosystem? Dann rufen Sie doch einfach an. Wir entwickeln für Sie ein effektives Format!

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Sag mir wo Du hinwillst, dann zeig ich Dir den Weg – diese Navigation ermöglichte den Innovatoren auf dem Open Innovation Sommerzirkel 2014 der Vortrag von Martina Schwarz-Geschka, Partner und Senior Consultant bei der Geschka & Partner. Die Spezialistin für Szenarien stellte uns diese Grundlage für die mittel- bis langfristige Strategieentwicklung und -überprüfung für Unternehmen vor. Anschließend konnten wir Co-Creation live ausprobieren und genießen.

Szenarien liefern wichtige Ansatzpunkte für Entscheidungen über eine Technologie- und Innovationsstrategie, die Suche nach neuen Geschäftsfeldern sowie zu großen Investitionen. Die Szenariotechnik ist ein Instrument der Zukunftsanalyse. 1976 von Prof. Geschka und Mitarbeitern beim Battelle-Institut entwickelt, wird sie seitdem permanent weiterentwickelt und verbessert. Mit ihrer Hilfe werden alternative, konsistente Zukunftsbilder für ein bestimmtes Thema erstellt. In einem komplexen und dynamischen Unternehmensumfeld liefern Szenarien eine wichtige Orientierung für strategische Überlegungen und helfen, Unsicherheiten über zukünftige Entwicklungen und damit die Gefahr von Fehlentscheidungen zu reduzieren.

Um einen Eindruck zu bekommen, wie man mit der Szenariotechnik arbeiten kann, stellte Martina Schwarz-Geschka den OISZ-Besuchern die Aufgabe, ein Szenario rund um das Thema „Wissensmanagement 2030“ zu entwickeln. Sie untersuchten die Aspekte Gesellschaft, Technologie, Wirtschaft sowie Politik und Gesetzgebung.

Co-Creation am Grill
Nach so viel Inspiration verlegten wir die Innovationsarbeit an den Grill und bereiteten anhand der Pico-Job Methode von innosabi in Co-Creation-Manier köstliche Grillgerichte und Soßen nach den Lieblingsrezepten der Grill-Community zu.

Die Pico Jobs sind eine Methode, die in der Plattform innosabi crowd als “Crowd Supercharger” zum Einsatz kommt. Pico Jobs sind sehr kleine Aufgaben, die aus dem Produkt- und Serviceentwicklungsprozess abgeleitet werden und von einer großen Menge Kunden, Nutzer und Konsumenten über das Internet bearbeitet werden.

Die innosabi GmbH – Sponsor unseres Grillabends – ist ein Anbieter von Crowdsourcing- und Open Innovation Software und begleitenden Dienstleistungen. Dabei helfen innosabis Leistungen, Innovationsprozesse für externes Wissen zu öffnen und so das Floprisiko neuer Produkte zu senken. innosabis Kunden kommen aus den verschiedensten Branchen, z.B. HARIBO, dm-drogerie markt oder EDEKA. Darüber hinaus betreibt innosabi Deutschlands größte Produktentwicklungscommunity für die Konsumgüterindustrie unserAller. innosabi wurde 2011 durch das Wirtschaftsministerium mit dem Preis IKT-innovativ als innovativstes IKT StartUp ausgezeichnet.

Dass Co-Creation – also die Strategie, die Kunden nicht nur als passive Konsumenten zu sehen, sondern sie zu Wertschöpfungspartnern zu machen, indem sie Produkte oder Dienstleistungen mitgestalten und teilweise sogar deren Entwicklung und Herstellung bestimmen oder übernehmen – funktioniert, hat dieser Grillabend eindrücklich bewiesen: Fleisch, Soßen und Beilagen waren ein Gedicht und das gemeinsame marinieren, rühren und brutzeln knüpfte ganz neue Verbindungen.

Unterstützt wurden wir unser Co-Creation Barbeque von den Salzburger Stiergrillern  und den Grills der Firma COBB, die eines ihrer tollen Grillgeräte für eine Verlosung stifteten. Vielen Dank noch einmal dafür!

Wo haben Sie Co-Creation schon einmal ausprobiert?

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Das Unternehmen neu erfinden – Sommerzirkel-Interview mit Dieter Lagois

Das Unternehmen neu erfinden – Sommerzirkel-Interview mit Dieter Lagois

Längst hat sich die Erdgas Südwest vom reinen Erdgasversorger zum regionalen Energiepartner entwickelt, der alles aus einer Hand anbietet. Das Unternehmen geht neue Wege mit modernster Technik und innovativen Ideen. Heute beleuchten wir im Gespräch mit Dieter Lagois, Leiter Vertrieb und Zentrales Energiemanagement der Erdgas Südwest GmbH, wie man einen Rahmen dafür schafft, ein Unternehmen neu zu erfinden.

Wie sehen die Energiekonzepte der Zukunft aus? Worüber sollte ein Energieversorger heute nachdenken, um morgen die richtigen Angebote zu machen? Dieter Lagois arbeitet mit seinem Team an neuen Geschäftsmodellen und Ideen rund um das Thema Energie, die die Kunden von morgen glücklich machen. Die Initiatorinnen des Open Innovation Sommerzirkels (OISZ) 2014 – Birgit Heinermann und Anke Meyer-Grashorn – haben sich mit Dieter Lagois darüber unterhalten, wie sich das Unternehmen neu aufstellt, um den Zukunftsanforderungen gewachsen zu sein.

Herr Lagois, Sie geben uns beim Open Innovation Sommerzirkel einen Einblick in Ihre Zukunftsarbeit und stellen im Rahmen des Workshops „Geschäftsmodelle“ auch Ihre Ideen zur Diskussion. Welche Themen beschäftigen Sie und die Energie Südwest aktuell am meisten?
Dieter Lagois: „Die Unternehmenszukunft von Erdgas Südwest wird stark bestimmt von völlig neuen energiepolitischen Rahmenbedingungen. Da ist zum einen das Energiekonzept der Bundesregierung, das vorsieht, dass bis 2030 der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 30% beträgt. Zudem soll die Sanierungsrate für den gesamten Gebäudebestand auf jährlich 2% verdoppelt werden. Dazu kommt der nationale Energieeffizienz Allokationsplan: Er sieht eine Reduktion des Wärmebedarfs des Gebäudebestands bis 2050 um 80% vor. Ziel ist es, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu haben. Die in Deutschland noch nicht verankerte EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sieht darüber hinaus vor, dass ab 2020 alle neuen Gebäude Niedrigstenergiegebäude – annähernd Passivhausniveau – sein werden. Häuser werden also in absehbarer Zeit deutlich weniger Wärmeenergie benötigen.
Dazu kommt ein verändertes Kundenverhalten mit neuen Anforderungen: Die Kunden wollen mitmachen, fordern Selbstbestimmung. Das belegt die wachsende Zahl der Bürgerenergiegenossenschaften, die die Energieproduktion selbst in die Hand nehmen. Ganz oben bei den Kundenwünschen steht zudem Simplizität, insbesondere bei den Online-Services. Wird es zu kompliziert, steigen die Kunden aus.
Worauf wir uns auch einstellen, ist der Prosumer-Ansatz: Kunden sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern z.B. mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach auch Produzenten. Kunden können sich in absehbarer Zeit selbst mit Energie versorgen.
Diese Veränderungen erfordern eine Erneuerung unseres Geschäftsmodells: Wir bieten jetzt autarke Energielösungen in Gemeinden und Kommunen an und ermöglichen Autarkie im B2C-Bereich. Wir entwickeln nachhaltige Energielösungen, die Ökologie, Ökonomie und partnerschaftlichen Umgang in Einklang bringen. Wir konzentrieren uns darauf, Energie von hier anzubieten und damit Unabhängigkeit von Energie- und Rohstoffimporten zu ermöglichen.
Sie sehen: Die Erdgas Südwest ist dabei, sich neu zu erfinden – unter Einbindung unendlicher Kreativität: Wir beziehen nicht nur Kunden, sondern auch Internetuser in die Produktentwicklung ein über Crowd Sourcing und Co-Creation.“

Aus Ihrer Erfahrung: Benötigen Innovationsteams besondere Arbeitsumgebungen, um erfolgreich zu sein?
Dieter Lagois: „Die Arbeitsumgebung ist ein Mosaikstein für innovatives Arbeiten und kann den Innovationsprozess unterstützen. Die Umgebung kann wie ein Katalysator wirken und bildet eine unterstützende Komponente im Innovationsprozess. Spezielle Arbeitsumgebungen und Perspektivenwechsel haben sich als förderlich erwiesen. Nichtdestotrotz wurden auch schon gute Ideen in klassischen Arbeitsumgebungen, also im Büro und Besprechungsraum, geboren.“

Welche Rolle spielt das Arbeitsumfeld, um kreative Prozesse, thinking out of the box etc. anzustoßen?
Dieter Lagois: „Die wichtigste Frage lautet: Welche Unternehmenskultur ist im Arbeitsumfeld eingebettet? Ist Querdenken erlaubt? Sind neue Ideen gewünscht und werden diese aufgenommen und weiterverfolgt? Wird Mut zu Neuentwicklungen und Vermarktung belohnt? Welche Bedeutung wird dem Thema Innovation im Unternehmen beigemessen, wenn es um Perspektiven, Zeit, Budget und das Erstellen einfacher Dieter Lagoisgeht?“

Gibt es dazu in Ihrem Unternehmen Beispiele?
Dieter Lagois: „Wir veranstalten regelmäßig die Erdgas-Südwest-Innovationstage an unterschiedlichen Locations, damit wir aus der gewohnten Umgebung herauskommen. Dann gibt es Innovationsworkshops mit Kunden, sowohl bei der Erdgas-Südwest als auch beim Kunden. Wichtig ist, dass Innovation unkompliziert ist: Mitarbeiter können jederzeit spontane Einladungen zur bereichsübergreifenden Entwicklung von Ideen und Lösungsvorschlägen aussprechen.“

Welche Bedeutung hat für Sie als Innovationsverantwortlicher die Arbeit mit Trends und anderen Zukunftsinstrumenten für den Innovationsprozess und die Innovationsqualität?
Dieter Lagois: „Zuerst möchte ich vorausschicken: Ich bin nicht DER Innovationsverantwortliche im Unternehmen, sondern alle Mitarbeiter haben diese Rolle.
Meine Kernfrage Nummer eins lautet: Wie erkenne ich rechtzeitig neue Trends? Dazu haben wir die Innovation in den Zielvereinbarungen verankert und sorgen dafür, dass wir disziplinübergreifend – einzeln oder als Team – teilnehmen an unterschiedlichen Seminaren und Kongressen. Dazu kommen die klassische Medienrecherche und Marktforschung sowie die Analyse des Feedbacks der Kunden sowie der Kundenbetreuer.
Meine Kernfrage Nummer zwei lautet: Möchte ich diesem Trend folgen? Hier selektieren wir nach sachlogischen Verfahren, also anhand einer Bewertungsmatrix und wir betreiben Innovations- und Marktforschung. Und weil sich nicht alles rational beurteilen lässt, ist für uns auch Intuition ein Kriterium, einen Trend zu bewerten.
Die Klärung dieser beiden Fragen wirkt sich signifikant auf den Innovationsprozess und seine Qualität aus. Qualität fängt immer am Anfang an. Und dann gibt es auch noch die Möglichkeit, Märkte selbst zu erschaffen mit Produkten, die heute noch niemand kennt!“

Wie wichtig sind „Querdenker“ in Ihrem Team?
Dieter Lagois: „Gibt es tatsächlich noch Leute, die glauben, Querdenker seien unwichtig?“

Wie halten Sie Mitarbeiter mit Potential/Leistungsträger in Ihrem Team/Unternehmen?
Dieter Lagois: „Wir erstellen für jeden Mitarbeiter ein persönlichen Entwicklungsplan. Dann sorgen wir für kulturelle Attraktivität und bieten große Freiräume zur Umsetzung neuer Ideen, die Übertragung von Verantwortung und sehr einfache Entscheidungsprozesse. Unser Ziel ist es, sinnstiftend in allem was wir tun zu sein, hohe Kollegialität und einen offenen Umgang in einer tollen Arbeitsumgebung zu pflegen. Das Wichtigste ist ein hoher Entfaltungsspielraum: Gestalter und Macher sind bei uns willkommen!“

Warum nehmen Sie am diesjährigen Open Innovation Sommerzirkel teil?
Dieter Lagois: „Für mich ist es wichtig, mein branchenübergreifendes Netzwerk zu erweitern sowie neue Produktimpulse und aktuelle Trendinfos zu erhalten.“

Worauf freuen Sie sich am meisten?
Dieter Lagois: „Auf den Austausch mit vielen netten und kreativen Menschen!“

Vielen Dank!

Hintergrundinformation Dieter Lagois:
Dieter Lagois verfügt über eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker (Telekom) und ein Studium zum Dipl.-Oecotroph. Nach einem Traineeprogramm bei der EnBW war er dort als Account Manager B2B, Einkaufscontroller, Einkaufsleiter, Niederlassungsleiter der Vertriebsniederlassungen Karlsruhe und Frankfurt sowie zuletzt als Leiter Key Account Management für Stadtwerke, Industriekunden und Vertriebsmarketing tätig. Bei Erdgas-Südwest ist er Leiter des Vertriebs und ist verantwortlich für die Bereiche B2B, B2C, Zentrales Energiemanagement (Portfoliomanagement, Energieeinkauf, Energielogistik) sowie Marketing.
www.erdgas-suedwest.de

Das soll neu sein? Das hab` ich ja noch nie gehört!

Das soll neu sein? Das hab` ich ja noch nie gehört!

Eine typische Frage von Innovationsverantwortlichen lautet: „Kann man Ideen wirklich systematisch entwickeln?“ Ich sage dann immer: „Ja, natürlich kann man das!“. Natürlich kann man das Kreative systematisch heranlocken und das scheinbare Durcheinander geschickt in die richtigen Bahnen lenken. Seit Jahren setzen wir bewährte Methoden ein, mit denen wir Innovationsmanagement und Innovationskultur langfristig auf einen erfolgreichen Weg bringen. Lassen Sie uns doch da einmal drüber reden!

Kreativität und Systematik? Ha ha ha, werden Sie sagen. Ich sage Ihnen aber: Beim Innovieren ist das kein Wiederspruch! Da ist alles erlaubt und ganz nah beieinander. Das Lockere und das Geregelte. Die Phantasie und der Realismus. Der Größenwahn und die Konzentration auf das Wesentliche. Im Emulgator dieser Gegensätze liegt die Chance für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft.

Um Essig und Öl zu einer Salatsoße zu verbinden, verwende ich Senf. Beim Innovieren nehme man als Emulgator beispielsweise:

  • Circa sechs bis zehn Menschen, die sich etwas einfallen lassen müssen, nach neuen Ideen suchen oder andere zum Mitdenken motivieren wollen.
  • Eine Umgebung, bei der der Raum über dem Kopf so hoch ist, dass selbst die wildesten Ideen frei herumfliegen können und der Platz für wirklich große Gedanken bietet.
  • Jede Menge Kreativitätstechniken, Ideentools und Co-Creation.
  • Einen Tag Zeit am 07.08.2014 von 9 bis 17 Uhr oder auf Vereinbarung
  • Eine Freiheitsstatue und eine Workshopleiterin, die die Innovation mit der Muttermilch aufgesogen hat, ordentlich querdenken kann und über viel Erfahrung in der Innovatoreninspiration verfügt.
  • Ein flottes Auto, einen Zug oder eine Wanderung zur Location Freiheit in Bad Wörishofen.

Ja, und dann stecken sie mitten drin, die Innovatoren, in unserem Workshop „Think Big Ideenentwicklung XXL“ und können sich den Prozess der systematischen Ideenproduktion aus nächster Nähe betrachten. Sie lernen, wie man die richtigen Fragen stellt, Suchfelder und Zukunftsthemen definiert und man – wie bei der Goldsuche – nur die besten Nuggets aus dem Ideenstrom heraus siebt.

Wenn sie wieder nach Hause fahren oder wandern, sehen sie vielleicht die Rolle des Kunden im Innovationsprozess mit anderen Augen. Angekommen im Unternehmen etablieren die meisten Innovationsverantwortlichen eine Strategie, Prozesse und Strukturen, um die Nuggets zu finden und sie zur Wertsteigerung einzusetzen. Sie wissen dann, dass Spinnen Pflicht ist, kultivieren ihren Größenwahn und gründen ihren eigenen CoCreation und Open Innovation Club. Das ist Innovationskultur!

Lust auf großes Denken? Sind Sie beim Workshop Think Big Ideenentwicklung XXL dabei? Dann melden Sie sich doch gleich an oder buchen Ihren Wunschtermin mit Ihrem Team!