SoKo Innovation – ein Muss für zukunftsorientierte Unternehmen

SoKo Innovation – ein Muss für zukunftsorientierte Unternehmen

Anke Meyer-GrashornOhne Innovation keine Zukunft. Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen, die beständig am Ball bleiben, um das Neue zu entdecken und Kundenwünsche zu antizipieren, erfolgreicher sind. Die österreichische Energie AG mit Sitz in Linz hat mich deshalb auf eine Expedition geschickt, um mit einer „SoKo Innovation“ neue Marktchancen zu erkunden.

Wenn sich ein Unternehmen einen Konzernumbau auf die Fahne schreibt, kommt einiges ins Rollen. Die Energie AG Oberösterreich geht neue Wege, denn der Energiemarkt in Europa befindet sich mitten im radikalsten Umbruch seit seinem Bestehen. Der Konzern bekam eine neue Struktur, um Synergien zu nutzen und schlagkräftig als Strom-, Gas- und Dienstleistungsanbieter agieren zu können.

Eine neue Struktur und veränderte Marktbedingungen brauchen eine neue Unternehmenskultur, eine, die das Neue einlädt und das Alte geschickt nutzt. Eine Kultur, bei der eine intensive Marktbearbeitung und eine konsequente Kundenorientierung im Mittelpunkt stehen. Eine Kultur, die die Entwicklung innovativer Produkt- und Dienstleistungen leicht macht.

Um diese Kultur zum Leben zu erwecken, hat die Energie AG Oberösterreich im Juni 2015 eine Sonderkommission, eine „SoKo Innovation“ unter meiner Leitung gegründet. Dabei führe ich Mitarbeiter aus dem ganzen Konzern sowie externe Spezialisten und Kunden zusammen, um Marktbedürfnisse, Herausforderungen sowie Chancen von morgen zu finden und Lösungen zu entwickeln.

Eine tolle Aufgabe, über die ich mich jeden Tag freue! Im Mai 2015 war ich in Österreich und wurde von der Kronen Zeitung interviewt und habe mit der Redakteurin über den Mut zur Unruhe und zum Lossegeln gesprochen. Den Artikel können Sie im Bild oben lesen.

Haben Sie Ihre „SoKo Innovation“ schon gegründet?

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Was Young Professionals über Innovation wissen müssen

Was Young Professionals über Innovation wissen müssen

Das mit der Innovation ist so eine Sache: Eine Idee zu haben, ist nicht genug. Ein Produkt oder seine Herstellung zu optimieren auch nicht. Echte Innovationen sehen anders aus. In meinem Interview im Magazin Berufsziel, das der Süddeutschen Zeitung beilag, habe ich mit dem Redakteur André Boße darüber gesprochen, wie Young Professionals ihre Innovationsspürnasen entwickeln können.

Die Zeiten des Ingenieurs, der im stillen Kämmerlein wunderbare neue Produkte erfand, sind vorbei. Innovation ist heute etwas, das das ganze Unternehmen antreibt. Und damit das tolle neue Produkt oder der neue Superservice nicht am Kunden vorbeientwickelt wird, ist eines elementar: Das Ohr und die Spürnase ganz nah am Kunden zu haben: Fragen, forschen, Trends aufspüren, Bedürfnisse erschnuppern. Denn nur der Kunde entscheidet über den Erfolg der Innovation.

Als Unternehmensberaterin habe ich viele Innovationsprozesse begleitet. Gerade mit jungen Innovatoren habe ich die Erfahrung gemacht, dass diese viel stärker unterschiedliche Disziplinen in ihre Denkprozesse einbeziehen und sich vernetzten. Eine gute Voraussetzung, zusammen mit Offenheit, Mut  und der Bereitschaft, komplett neue Wege zu beschreiten. Denn: Spinnen bleibt Pflicht! Aber lesen Sie selbst das Interview im Magazin Berufsziel. Tolles Heft, tolles Konzept und tolles Feedback, das ich bis jetzt schon darauf bekommen habe!

Und Sie? Was denken Sie über die Kompetenzen der Innovatoren von morgen?