Intrapreneurship-Programme: Voll im Trend oder alter Wein in neuen Schläuchen?

Intrapreneur Talente

Intrapreneurship-Programme stehen bei vielen Unternehmen gerade ganz oben auf der Agenda. Klingt in jedem Fall gut und vielversprechend. Was hat es damit auf sich?

Klären wir zunächst die Begrifflichkeiten: Ein Intrapreneur ist ein angestellter Mitarbeiter, der denkt und handelt wie ein Unternehmer, also ein Entrepreneur. Denn unternehmerische Macherqualitäten sind besonders gefragt, wenn es um die erfolgreiche Umsetzung von Ideen in Innovationen geht. Wenn aus einer kreativen Spinnerei marktorientierter Ernst wird.

In Intrapreneurship-Programmen versuchen Unternehmen genau solche Unternehmer-Talente in den Reihen der eigenen Mitarbeiter zu identifizieren, zu fördern, zu verknüpfen und entsprechend innovationsfördernde Rahmenbedingungen für sie zu schaffen.

Gründen mit Netz und doppeltem Boden

Eine gute Idee, zumal der Intrapreneur – im Gegensatz zum Entrepreneur im freien Markt – kaum oder gar kein unternehmerisches Risiko trägt und im Falle eines Scheiterns weich ins Netz des Unternehmens zurückfällt. „Betreutes Gründen“ quasi.

Eine super Chance für all diejenigen Mitarbeiter, die sich unterfordert fühlen, deren Ideen in der Trägheit des Systems stecken bleiben oder am Vorgesetzten abprallen. Bewerben Sie sich, wenn Sie etwas bewegen und Ihr Unternehmen nach vorn bringen wollen! Einen Versuch ist es in jedem Fall wert.

Interessant dabei ist, dass die meisten Programme davon ausgehen, dass ca. 5 bis 15% der Mitarbeiter über unternehmerisches Potenzial verfügen. Der größere Teil der Belegschaft hat vielleicht genau deswegen einen Angestellten-Status gewählt, weil sie eben keine unternehmerischen Ambitionen haben.

Einfach nur den Weg freimachen?

Ich selbst bin kein Freund von groß angelegten Programmen. Denn nicht selten mutieren sie zu Verwaltungsorgien mit komplexen Bewerbungsverfahren, neuen Prozessen und aufwändigem Projektmanagement.

Früher hießen Intrepreneure „gnadenlose Umsetzer“ oder „Machertypen“. Und die gibt es meiner Erfahrung nach in jedem Unternehmen. Die würden auch gerne machen und umsetzen, wenn man sie ließe.

Vielleicht wollen diese talentierten Menschen auch gar keine Intra- oder Entrepreneure sein? Vielleicht wollen sie einfach nur Vorgesetzte haben, die Ihnen den Weg frei räumen, nicht im selben stehen und Mut und Vertrauen haben, um sie einfach machen zu lassen.

 

Können Ihre Mitarbeiter unternehmerisches Talent in Ihrem Unternehmen einbringen? Oder wollen die einfach ihren Job machen und fühlen sich von solchen Förderprogrammen überfordert?

Wie Sie komplexe Projekte kreativ und erfolgreich managen

Wie Sie komplexe Projekte kreativ und erfolgreich managen

Das mit dem Projektmanagement ist so eine Sache: 100 Emails pro Tag, zehn Meetings pro Woche, alle sind unterwegs und dann noch Termine, Abgabefristen und möglichst kreativ sein! Geht nicht? Doch! Wie, das zeigt der Citrix Thementag Projektmanagement 2.0. Denn mit ein paar Tricks, dem richtigen Werkzeug, dem Web 2.0 und kreativen Herangehensweisen ist es ganz leicht, das Projektmanagement zu optimieren.

Eine Weiterbildung kommt zu Ihnen an den Schreibtisch: Der Citrix Thementag findet in Form eines interaktiven, kostenlosen Webinars am Mittwoch, den 16. Juli 2014 von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt. Am Vormittag erfahren Sie von mir, wie kreative Denkweisen Ihnen helfen, neue Wege im Projektmanagement einzuschlagen.

Nachmittags erklärt Ronald Hanisch, Speaker und Management Experte, warum sich das Projektmanagement grundlegend verändert hat und wie Online-Meetings es erleichtern. Außerdem erhalten Sie praktische Tipps von Citrix, wie Onlinekommunikation Prozesse vereinfacht. Darüber hinaus erfahren Sie, wie die Digital Natives das Projektmanagement verändern, wie das Citrix Tool Podio die Zusammenarbeit im Team leichter macht und warum Sie mithilfe von Online-Meetings Ihre Projekte noch erfolgreicher abschließen. Neugierig? Dann gleich online anmelden und dabei sein!

Was fehlt Ihnen beim Projektmanagement?

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